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Von der optischen Bank zu Augmented Reality. Die Wahl des richtigen Mediums ist für die Performance eines Inhaltes entscheidend.
Von der optischen Bank zu Augmented Reality. Die Wahl des richtigen Mediums ist für die Performance eines Inhaltes entscheidend.

Von der optischen Bank zu Augmented Reality. Die Wahl des richtigen Mediums ist für die Performance eines Inhaltes entscheidend.

„Unsere Zusammenarbeit mit 1stQ“ – Teil 2
Sabine Mann
Director Corporate Communications
25. September 2024 – 3 Minuten Lesezeit, die sich lohnen!

Die Wahl des richtigen Mediums ist für die Performance eines Inhaltes entscheidend. Ein gemeinsames Learning aus unserer cinematischen Webanwendung zum Thema Grauer Star war, Patient:innen bei der Nutzung nicht alleinzulassen.

Deshalb haben wir unser gemeinsames Folgeprojekt als Erkärungshilfe zum Einsatz in der Praxis von Augenärzt:innen konzipiert. Die App „Virtual Vision Experience 1“ bringt Patient:innen das Thema Alterssichtigkeit verständlich näher und macht es sogar edukativ erlebbar.

Ausgangssituation 2021

Bisherige Darstellungen zur Erklärung von Alterssichtigkeit haben eins gemeinsam: Sie sind langweilig und sehen dennoch seit Jahrzehnten alle gleich aus und man fragt sich warum. Es sind immer Lichtstrahlen, die in ein aufgeschnittenes Auge fallen – das war schon im Biologiebuch in der 7. Klasse auserzählt.

Unsere Aufgabe

Alterssichtigkeit neu erzählen – aber wie?

Unser Lösungsansatz

Wir haben didaktisch drei Stufen genutzt.

1. Grundlagen

Wir haben die Komplexität der medizinischen Darstellung radikal reduziert und die Physik dahinter interaktiv verständlich gemacht. Dazu haben wir eine iPad-App programmiert, in der wir einen Gegenstand, eine Blende, eine Linse und eine Abbildung auf einer optischen Bank anordnen.

Augenärzt:innen können beim Erklären die einzelnen Teile des Systems mit ihren Fingern verschieben und die optischen Effekte direkt zeigen.

So können Patient:innen spielerisch nachvollziehen, wie Sehen funktioniert. Danach können Schritt für Schritt weitere Elemente hinzugefügt werden, um die verschiedenen Fehlsichtigkeiten abzubilden.

2. Information zu Korrektur-Möglichkeiten

Nach der interaktiven Grundlagenerklärung haben Augenärzt:innen nun die Möglichkeit, den Einsatz und die Funktion & Wirkung der unterschiedlichen Linsen interaktiv nachvollziehbar zu machen.

Soviel zum Verständnis – wo bleibt jetzt das Erleben?

Das kommt im nächsten Schritt – beim virtuellen Probesehen!

3. Virtuelles Probesehen

Mit Augmented Reality sehen Patient:innen ihre Umgebung durch die Kamera des iPad. Am unteren Rand des Bildschirms können unterschiedliche Fehlsichtigkeiten eingestellt werden: Weitsicht-, Kurzsicht- oder Alterssichtigkeit bis hin zu Eintrübungen.

Patient:innen sehen den Effekt der Fehlsichtigkeiten in Echtzeit auf dem iPad-Bildschirm. Um noch klarer zu zeigen, wie sich die Sicht verschlechtert, können Sie den Bildschirm teilen. Auf der einen Seite des Bildschirms wird die Alterssichtigkeit dargestellt, und auf der anderen das optimale natürliche Sehen als Referenzwert.

Wissenschaftlich korrekt, interaktiv erlebbar und dadurch spielerisch verständlich – gemeinsam mit 1stQ machen wir so komplexe Zusammenhänge einfach zugänglich. Denn nur wenn Patient:innen verstehen und erleben, wie Sehen und Fehlsichtigkeiten funktionieren, können sie sich informiert für oder gegen Intraokularlinsen entscheiden.

Nächste Woche gehen wir von der Augmented Reality in die virtuelle Realität – stay tuned!

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